Herzlich Willkommen bei Dr. Beck ADR in Freiburg.

ADR steht für Alternative Dispute Resolution und damit für alternative Streitbeilegungsmethoden im Verhältnis zur herkömmlichen Art der gerichtlichen Auseinandersetzung. Gerichtsstreitigkeiten sind nicht selten teuer, langwierig und nervenaufreibend. Dabei wird auch nicht selten der zwischenmenschliche Kontakt dauerhaft beschädigt. Daher kann es unter Umständen sinnvoller sein, mithilfe alternativer, konsensualer Methoden einen Konflikt zu lösen.

Warum ADR?

  • Die staatlichen Gerichte gewähren in Streitfällen Rechtsschutz. Manchmal kann es aber besser sein, andere Wege zu suchen. Denn bei einem Richterspruch unterliegt mindestens einer der Streitenden. Bei ADR können dagegen oft beide gewinnen, das vermeidet künftige Konflikte.
  • Der Richter betrachtet einen Fall regelmäßig aus rechtlicher Sicht. Die Konfliktursache liegt aber oft im wirtschaftlichen oder sozialen Bereich. Wer dort ansetzt, kann einen Konflikt daher im Hinblick auf seine Ursachen lösen, nicht nur mit Blick auf seine momentane Auswirkung als Streitgegenstand.
  • Gerichtsverhandlungen sind grundsätzlich öffentlich, ADR-Verfahren nicht. Dadurch können Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse besser gewahrt werden.
  • Die Parteien können anders als vor Gericht selbst bestimmen, wie lange ein ADR-Verfahren dauert und wieviel es kostet. Dadurch kann eine einvernehmlich gefundene Lösung schneller umgesetzt werden und helfen, einen langen Rechtsstreit über mehrere Instanzen hinweg zu vermeiden. Das spart Zeit, Geld und Nerven.
  • Richter sind Juristen. Dreht sich der Konflikt um komplexe technische oder wirtschaftliche Fragen, müssen ohnehin Fachleute hinzugezogen werden. Das gilt beispielsweise bei Baumängeln oder ärztlichen Behandlungsfehlern. Wählt man von vorneherein einen Fachmann der jeweiligen Branche, der die Streitbeilegung betreut, kommt man oft schneller zum Ziel.

Aktuelles

Zertifizierungsverordnung Mediator

Die Begriff „Mediator“ ist bislang keine geschützte Berufsbezeichnung. Das bedeutet insbesondere, dass es für potentielle Kunden kaum nachvollziehbar ist, über welche Qualifikation ein Mediator verfügt. Derzeit gibt es viele verschiedene Ausbildungsstellen und –Methoden. Anwälte, die als Mediatoren auftreten, dürfen sich zumindest nach § 7a der anwaltlichen Berufsordnung (BORA) nur dann als Mediator bezeichnen, wenn sie durch geeignete Ausbildung nachweisen können, dass sie die Grundsätze des Mediationsverfahrens beherrschen.

Verbraucherschlichtung

Am 1. April 2016 ist das neue Gesetz über die alternative Streitbeilegung in Verbrauchersachen (Verbraucherstreitbeilegungsgesetz - VSBG) in Kraft getreten. Mitunter fällt es allerdings etwas schwer, einen Überblick über die Zuständigkeiten und Verfahrensbesonderheiten bei der außergerichtlichen Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten zu gewinnen. Außer bei Online-Streitigkeiten ist das Aufkommen bislang auch eher gering. Das wird sich jedoch vermutlich ab dem 1.

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